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Wir werden Naturdetektive

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Helen Fehrer (Stadtschule Bad Oldesloe)

 


Die SchülerInnen entdecken den Lebenraum Wald auf spielerische Weise mit allen Sinnen. Die Suchaufträge motivieren und sensibilisieren gleichzeitig für die Dinge, die man natürlicherweise im Wald vorfinden kann, aber auch für die vom Menschen verursachten Bestandteile. Die SchülerInnen lernen auf diese Weise einerseits, den Wald in all seinen Facetten "durch die Lupe" bewusst zu betrachten und wahrzunehmen. Andererseits kann man über die gefundenen Dinge darüber ins Gespräch kommen, welchen Beitrag jeder Einzelne leisten kann, um Wald und Umwelt zu schützen.

 

  • 2. Klasse
  • 3. Klasse
  • 4. Klasse
Ablauf

Einstieg: Nach dem gemeinsamen Gang in den Wald werden die SchülerInnen auf die bevorstehende Aufgabe eingestimmt: Alle sollen heute Naturdetektive sein (bei Bedarf kann jedem Kind eine Lupe ausgeteilt werden). Wie richtige Detektive auch muss dazu genau geforscht werden. Dafür gibt es Forscheraufträge (besipielhaft einen Forscherauftrag vorstellen). Die gesammelten Gegenstände sollen die Naturdetektive zunächst an einem gemeinsam vereinbarten Platz ablegen (ggf. kann jeder Detektivgruppe eine kleine Decke ausgeteilt werden).

 

Arbeitsphase I: Die SchülerInnen suchen in Gruppen von ca. 2 bis 3 Kindern die genannten Gegenstände und sammeln.

 

 Arbeitsphase II und Abschluss: Die einzelnen Detektivgruppen präsentieren ihre Funde. Gemeinsam wird alles passend in der Kreismitte sortiert. Besondere Fundstücke werden hervorgehoben (z. B. ein vom Eichhörnchen abgenagter Zapfen). Abschließend wird jedes Kind befragt, welches Fundstück es besonders gut/schlecht/überraschend usw. findet. Es kann sich ein Gespräch darüber anschließen, wie man den Wald besser schützen kann (z. B. für den Fall, dass sehr viel Müll gefunden wurde). U. U. beschließt man für die nächste Unterrichtsstunde, gemeinsam im Wald Müll zu sammeln. 

 


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