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Klimafreundliche Ernährung

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Quelle: www.umwelt-im-unterricht.de

 

Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

 

Creative Commons-Lizenz siehe: creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

 


     

  •  Zusammenhang zwischen Ernährung und ökologischen Auswirkungen herstellen können
  •  Energie- und Ressourcenaufwand für Nahrungsmittelproduktion und -transport einschätzen
  •  die eigenen Konsumgewohnheiten reflektieren
  •  Wissen erarbeiten, das neue Perspektiven eröffnet
  •  Informationen zusammentragen und aufbereiten
  •  Argumente austauschen und diskutieren
  •  

  • Heimat- und Sachkunde
  • Hauswirtschaftslehre
  • 8. Klasse
  • 9. Klasse
  • Gymnasiales Niveau
  • Realschulniveau
  • Stundenentwürfe
  • Arbeitsbogen
Ablauf

Die Klasse steigt mit einer Bildbetrachtung in das Thema Ernährung und ökologische Auswirkungen ein. Anhand einer Bildergalerie werden eine Rinderherde gezeigt, Milch und Käse, Marmelade, Zitrusfrüchte, Äpfel, Bioprodukte. Die Klasse bespricht die Bilder anhand der Fragen: Was ist an dem Produkt klimafreundlich, was nicht? Was fressen Rinder? Woher kommt die Milch für den Käse? Von welchen Kontinenten kommen die Lebensmittel? Werden Düngemittel zur Produktion gebraucht? Welche Produkte sind saisonal, welche nicht? 

 

Anhand von Textausschnitten aus den Medien vertiefen die Schüler/-innen in Gruppen das Thema. In den Materialien werden die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Auswirkung auf das Klima dargestellt. Die Textausschnitte sind um inhaltliche Fragen ergänzt. 

 

Anschließend sammeln die Gruppen auf einem Plakat oder an der Tafel ihr Wissen zum Zusammenhang zwischen Ernährung und Klimawandel. Sie fassen Vor- und Nachteile von Lebensmitteln zusammen, auch passend zu den Lebensmitteln aus der Bildbetrachtung. Die Klasse bespricht die Ergebnisse und überlegt, worauf die Schüler/-innen künftig achten wollen: Wie geht eine leckere und klimafreundliche Ernährung? 

 

Erweiterung

 

     

  •  Als Alternative zur Bildbetrachtung bringt die Lehrkraft einen Korb mit unterschiedlichen saisonalen, regionalen und/oder ökologischen Produkten mit. Je nach Saison bietet es sich an, bestimmte Lebensmittel in den Mittelpunkt zu stellen: Im Herbst zum Beispiel Äpfel und Birnen.
  •  Als Einstieg in das Thema bietet sich auch das Video "Was hat mein Essen mit dem Klima zu tun?" (Länge: 2:38) vom aid infodienst (siehe "weiterführende Links" an.
  •  Anregungen und Informationen für die Vertiefung einzelner Aspekte liefern unter anderem folgende Materialien: Woher kommt das Obst? (CO2-Bilanz des Transports) sowie Wasser im 21. Jahrhundert ("virtuelles Wasser"). 
  •  "Klimafrühstück": Im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks besprechen die Schüler/-innen, was an den Produkten besonders klimafreundlich sein könnte und was nicht. Das Frühstück und die gemeinsame Diskussion dienen als Einstieg in das Thema. Für ein gemeinsames klimafreundliches Frühstück ist es auch möglich, dass die Klasse gemeinsam im Supermarkt einkaufen geht. Hier können die Schüler-/innen auch auf die verschiedenen Biosiegel achten, die Etiketten überprüfen, aus welchen Ländern die Produkte kommen.
  •  Aktionstag "Veggietag an der Schule": Die Klasse organisiert einen Tag an der Schule, an dem alle auf Fleisch verzichten. Zur Information der anderen Klassen können die Schüler/-innen Plakate erstellen oder einen Artikel in der Schülerzeitung verfassen.
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Links

"Was hat mein Essen mit dem Klima zu tun?" (Länge: 2:38); aid infodienst

 

 

Informationen des Bundesernährungs- und Landwirtschaftsministeriums:

 

 

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung: Klimaschutz durch bewusste Ernährung:

 


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